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Rampe Süd Islikon, Stützmauer

featuredimg
Bauherr:

SBB AG, Bern
Infrastruktur Projekte Region Ost
S. Windmüller
8048 Zürich

Ausführung: 2012-2018
Kosten: ZEB: 70 Mio. (Tiefbau: 26 Mio.)
Leistungen:

Phase 3: Vorprojekt, Auflageprojekt, Bauprojekt

Phase 4: Ausschreibung

Phase 5: Ausführung , Bauleitung, Inbetriebnahme

Steckbrief:
  • Planung und Ausführung Stützmauer und Rampe
  • Koordination Metallbauer
  • Koordination Handlaufbeläuchtung

Einordung Rampe Süd:

Die Rampe Süd Islikon gehört zum Gesamtprojekt ZEB Winterthur – Weinfelden.

Basierend auf dem geplanten Angebotsausbau ZEB für den Fernverkehr plant die SBB die Beschleunigung des Fernverkehrs auf der Linie Winterthur – Weinfelden, damit die Knoten Kreuzlingen/ Romanshorn auf Minute 15/45 gedreht werden können.

Die Beschleunigung soll im Abschnitt zwischen Rickenbach und Weinfelden durch eine Fahrzeitreduktion von mindestens 48 sec erreicht werden. Die Streckenhöchstgeschwindigkeit beträgt zukünftig 150 km/h.

Im Rahmen der Fahrzeitverkürzung wird der Bahnhof Islikon den aktuellen Vorschriften angepasst. Dies bedeutet insbesondere die Sicherstellung des behinderten gerechten Zugang zu den Bahnanlagen.

 Rampe Süd Islikon:

Um eine behindertengerechte Passage durch die bestehende Personenunterführung sicherstellen zu können, musste auf der Südseite die bestehende Treppenkonstruktion abgebrochen werden und durch eine neue Rampenkonstruktion ersetzt werden. Die Rampe weist ein Gefälle von 10% auf und verfügt über ein Mittelpodest. Die Breite beträgt 2 Meter. Zur Ausleuchtung der Rampe wurde eine LED-Handlaufbeleuchtung verbaut, dies bedeutet einen Mehraufwand in der Planung, da die entsprechenden Einlagen passgenau auf die späteren Handläufe versetzt werden mussten. Eine weitere Herausforderung stellt die Nähe zur Strasse, und somit auch zu den Werkleitungen, dar. Der Neubau der Stützmauer bedingte insbesondere Anpassungen der Strassenentwässerung sowie der Entwässerung der bestehenden Personenunterführung, ferner musste auch eine bestehende Wasserleitung umgelegt werden. Die allseitigen Abhängigkeiten führten zu einer anspruchsvollen geometrischen Form. Die Passgenauigkeit konnte durch die vorgängige Vermessung und dem Arbeiten mit digitalen Geländemodellen (DGM) erreicht werden.

Gesamtleitung:

Martin Wüst dipl. Ing. ETH

Thomas Russenberger dipl. Ing. ETH

Bauleitung:

Réne Küng dipl. Ing. HTL

Bauherrenorganisation:

S. Windmüller

Gesamtprojektleiter

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